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Traditionelle Bauweise in echter Handarbeit 

Unsere Siyotanka Flöten werden in traditioneller Leisten-Bauweise gefertigt.  Indianische Flötenbauer hatten keine Bohrmaschine. Aus diesem Grund verzichten auch wir weitgehend auf maschinelle Arbeitsschritte und bearbeiten jede Flötenhälfte separat für sich.  Dies entspricht weitgehend der überlieferten indianischen Bauweise bei der ein passender Ast gespalten, die einzelnen Hälften ausgehölt und anschliessend wieder zusammengebunden wurden.   

 

Maschninelle Arbeitsweise vs. Handarbeit 

 

Im Unterschied zu gebohrten Flöten, die bis zur Scheidewand nur über einen schmalen Kanal im Mundstück verfügen können, haben  unsere Siyotanka Flöten tatsächlich eine richtig große, echte Wind- oder Blaskammer, die über den gesamten Innendurchmesser der Flöte geht (s. Zeichnung).  

 

Die Fingerlöcher unserer Flöten werden nur angebohrt und dann in einem zweiten Arbeitsschritt  mit einem heissen Glüheisen auf die entsprechende exakte Größe gebrannt. Dadurch ändert sich gleichzeitig die Struktur des Holzes und die Lochränder werden dauerhaft gehärtet. 

 

Sie spüren und hören  diesen Unterschied  sofort, wenn sie unsere Flöten anspielen.  



 

Hier eine schöne Querschnittzeichnung mit den spezifischen Begriffen 

 

 

 

 

Charakteristisch für Indianerflöten im "native american style" ist die Tonerzeugung über zwei getrennte Kammern. Die untere Klang - oder Tonkammer ist mit der Scheidekante (Labium) und den Tonlöchern versehen. Die obere Windkammer besteht aus dem kurzen Blaskanal und einer großen Luftkammer. Typisch sind das fehlende Daumenloch und die gleichmässige Anordnung nahezu gleichgroßer  Fingerlöcher. Überliefert sind vor allem Flöten mit 5 und 6 Grifflöchern. Unserer Flöten haber immer 6 Löcher, da man auf diese Weise bei zunehmender Spielfertigkeit mehr musikalische Möglichkeiten hat. Pentatonische Tonleitern sind natürlich auch auf den 6 Lochflöten spielbar. Man hält einfach das 3. Loch von oben mit einem Finger oder einem Lederband geschlossen und erhält somit eine 5 Lochflöte.  

 

Der charakteristische externe Windkanal entstehd durch einen beweglichen "Reiter" über dem Luftkanal. Dieser Reiter wird als Totem, Fetisch oder englisch als "bird" bezeichnet. Meist entsprechen die verwendeten Motive schamanischen Krafttieren, wie Adler, Bären oder Wölfen oder sind einfach schöne abstrakte Symbole.